Für Autoren und Autorinnen

Konzept:

denkste: puppe. multidisziplinäre online-zeitschrift für mensch-puppen-diskurse

de:do ist ein multidisziplinär ausgerichtetes Journal, das sich als offene Plattform für wissenschafts- und erfahrungsbasierte (Forschungs-)Zugänge versteht, die sich auf Texte, Bilder und In-Szene-Setzungen von und über Puppen, Figuren und anthropomorphe Artefakte beziehen. Hierzu gehören die vielfältigen, alle Lebensalter einbeziehenden Praxen und Anwendungsfelder in Psychologie und Pädagogik genauso wie historische, gegenwärtige, zukunftsorientierte sowie utopische Perspektiven. Die ‚ambivalente Verwendbarkeit’ der Puppe (Ariès) wird hier als Potenzial für menschliche Kreativität in Forschungs- und Praxisfeldern sowie in Literatur, Kunst, Theater, Film und Fotografie verstanden. Das so konzipierte Puppenthema ist damit Gegenstand verschiedenster Disziplinen: Literatur und Literaturwissenschaft, Entwicklungs-Psychologie, Spiel-Pädagogik, bildende und darstellende Kunst, Puppen-Theater, Puppen-Therapie, Ethnologie, Kulturwissenschaft, Film- und Medienwissenschaft, Spielzeugkunde, Robotik etc.

de:do ist an der Forschungsstelle Schrift-Kultur der Universität Siegen angesiedelt. Es ist ein Online-Journal mit Peer Review, in dem deutsche und englische Beiträge willkommen sind. Das Journal erscheint halbjährlich, sowohl jeweils mit einem Schwerpunktthema als auch mit freien Beiträgen und anderen themenrelevanten Rubriken.

Richtlinien zur Manuskripterstellung (Artikel und Rezensionen) denkste: puppe / just a bit of: doll (de:do)

de:do versteht sich als inter- und multidisziplinäre Publikationsplattform zu Mensch-Puppen-Diskursen als referenzieller Metarahmen und nimmt Beiträge aus allen akademischen Disziplinen entgegen, die einen erkennbaren Bezug sowohl zum jeweiligen Schwerpunktthema (CfP) aufweisen als auch freie Beiträge zum Metarahmen. Wissenschaftler/innen aus allen Beschäftigungsfeldern können Beiträge einreichen. In Einzelfällen werden auch literarische und künstlerische Beiträge mit Themenrelevanz akzeptiert. Die Redaktion sorgt für die Einheitlichkeit der Textgestaltung. Es wird eine gendersensible Schreibweise vorausgesetzt.

Erscheinungsfrequenz:
regulär: 2 Ausgaben pro Jahr in deutscher und/oder englischer Sprache, bei „Überhängen“ und hoher Anzahl freier Beiträge kann eine zusätzliche Ausgabe erfolgen

Inhalte:
5 bis 7 Beiträge zum Schwerpunktthema pro Ausgabe; dazu andere Rubriken und Varia wie Interviews, Essays, Rezensionen, künstlerische Produkte, Miszellen.

Zitationsregeln und Textgestaltung der eingereichten de:do Manuskripte
(modifizierter „Harvard-Style“);

1. Textdateien, Schrifttyp, Formatierungen

  • Texte in Microsoft Word-Dateien (doc, docx) einreichen, Seitenzahlen einfügen
  • Zusätzliches Einreichen einer pdf-Version ist möglich, die in ihrer Gestaltung (Gliederung, Abbildungen etc.) der Redaktion einen Eindruck von dem von Ihnen gewünschten Erscheinungsbild vermittelt
  • Verwendung gängiger Schrifttpyen wie: Times New Roman, Arial etc.,12 pt; Zeilenabstand: 1,5 pt, in Zitaten und Fußnoten: 1 pt
  • Keine (Vor-)Formatierungen wie Tabulatoren, Unterstreichungen, Trennung etc.
  • Auf Überschriftenebene kann Fettdruck verwendet werden, sonst Kursivierung für besondere Hervorhebungen im Text verwenden
  • Bei Aufzählungen bitte Gedankenstriche (–) verwenden
  • Bitte zwischen Gedankenstrichen (–) und Bindestrichen (-) unterscheiden
  • Bitte typografisch korrekte Anführungszeichen verwenden

2. Länge der Beiträge

  • Beiträge zum CfP und freie Beiträge sollen in der Regel nicht mehr als 30.000 Zeichen (mit Leerzeichen) umfassen
  • Für die Varia gelten besondere Absprachen mit der Redaktion (in der Regel: nicht mehr als 15.000 Zeichen, mit Leerzeichen)
  • Rezensionen sollten etwa zwischen 4.000 bis 8.000 Zeichen (mit Leerzeichen) umfassen

3. Zusammenfassung / Abstract / Schlüsselwörter / Keywords

  • Zusammenfassung / Abstract von Beiträgen in jedem Fall zweisprachig (deutsch und englisch); jeweilige Länge: 500 – 1.000 Zeichen (mit Leerzeichen)
  • Bei Varia und anderen Textformen: Überschriften zweisprachig
  • Bitte drei bis fünf Schlüsselwörter / Keywords zweisprachig ausweisen

4. Gliederung

  • Strukturierung des Textes mit Zwischenüberschriften und/oder (zusätzlicher) Nummerierung
  • Im Falle einer Nummerierung der Gliederung „arabische“ Dezimalklassifikationen vornehmen (1, 1.1, 2 … usw.)

5. Zitate

  • Kürzere Zitate (unter drei Zeilen) im Text in doppelten Anführungszeichen
  • Zitat im Zitat mit einfachen Anführungszeichen
  • Längere Zitate (mehr als drei Zeilen) mit drei Anschlägen nach rechts einrücken, einzeilig und ohne Anführungszeichen
  • Einschübe im Text in eckigen Klammern [ ]
  • Auslassungen im Text mit eckigen Klammern und drei Punkten […]

6. Quellennachweise im Text

  • Quellenangaben in laufenden Text integrieren
  • Nachname(n) Verfasser bzw. Herausgeber, Erscheinungsjahr, evtl. Seitenzahl in Klammern, ohne vorangestelltes „S.“ (Fooken 2012, 15); bei einer weiteren Seite f. ergänzen, bei mehreren Seiten ff. (15f. oder 15ff.)
  • Verschiedene AutorInnen alphabetisch in Klammern ordnen; zwischen Angaben zu verschiedenen Autoren Semikolon setzen; Angaben zu denselben AutorInnen durch Komma trennen
  • Position der Klammer nach Zitat bzw. Verweis und in jedem Fall vor dem schließenden Satzzeichen
  • Im Fließtext zwei AutorInnen mit „und“ verbinden bzw. bei Aufzählungen den letzten Namen mit „und“ einbeziehen (Fooken und Mikota 2014)
  • In der Klammer bei Aufzählungen von Namen nur die Abkürzung „u.“ verwenden (Fooken u. Mikota 2014)
  • Bei mehreren AutorInnen bei der Erstnennung alle Namen, getrennt durch Komma bzw. verbunden mit „und“ bzw. „u.“, im Text oder in der Klammer nennen, danach nur noch ErstautorIn et al., Jahreszahl (Mikota et al. 2010)
  • Wird in einem Abschnitt zweimal unmittelbar hintereinander aus demselben Werk zitiert, erfolgt die Angabe mit (ebd.) und gegebenenfalls mit zusätzlicher Nennung der Seitenzahl (ebd., 12)

7. Fußnoten

  • Fußnoten tendenziell nicht bzw. sparsam verwenden (Option „Fußnoten“; keine Endnoten)
  • Das Fußnotenzeichen steht hinter dem Wort, auf das es sich bezieht, bzw. hinter dem Satzzeichen
  • Fußnotentext in Schriftgröße 10 pt bei einfachem Zeilenabstand
  • Ziffer der Fußnote unten bitte ebenfalls in 10 pt

8. Abbildungen, Illustrationen, Fotos, Screenshots, Diagramme, Tabellen etc.

  • Abbildungen und Tabellen bitte nummeriert als separate Dateien einreichen und nicht in Fließtext integrieren
  • Im Fließtext Anmerkung „Abb. / Tab. X etwa hier“ einfügen
  • Abbildungen (jpg-Anhänge) in hinreichender Auflösung (mind. 300 dpi) einreichen
  • Abdruckrechte (wenn möglich schriftliche Abdruckgenehmigung der Rechteinhaber) klären (für das Bild an sich sowie für den Digitalsatz)
  • Bitte Bestimmungen des Urheberrechts („Bildzitat“) beachten (zusätzliche Infos über: http://dejure.org/gesetze/UrhG/ (bes. § 51 „Zitate“) und http://rechtsanwalt-schwenke.de/wann-ist-ein-bildzitat-erlaubt-anleitung-mit-beispielen-und-checkliste/)

9. Anhänge oder ergänzende Textteile

  • Ergänzende Textteile mit weiterführenden Informationen zum Haupttext sind als Anhang zu organisieren und am Ende des Texts zu platzieren. Wichtig ist, dass jeder Anhang mit einem Titel versehen ist. Bei mehr als einem Anhang sind die Anhänge fortlaufend zu nummerieren. Im Haupttext selbst müssen Hinweise auf die Anhänge vermerkt werden; ohne diese Angabe ist es unmöglich, einen Link zwischen Haupttext und Subtexten vorzunehmen.

10. Literaturverzeichnis

  • Im Literaturverzeichnis wird nur die im Text genannte Literatur in alphabetischer Reihenfolge angeführt, getrennt nach Primär- und Sekundärliteratur.
  • Die Groß- und Kleinschreibung sollte sich nach den Regeln der jeweiligen Sprache richten. Im Englischen wird alles groß geschrieben bis auf Artikel, beiordnende Konjunktionen, kurze Präpositionen und das „to“ im Infinitiv, es sei denn es handelt sich um das erste oder letzte Wort.
  • Bei der folgende Übersicht über Publikationstypen wird im Englischen statt „(Hg.)“ „(Ed.)“ verwendet sowie bei Seitenangaben statt „S.“ „p.“ oder „pp.“
  • Weitere Fragen sowie Spezialfälle von Übersetzungen, historischen / aktuellen Ausgaben, Internetquellen, Blogs, Video-, Film und Musikangaben etc. werden mit der Redaktion abgesprochen und im Einzelfall geklärt.
Typ Form Beispiel
Monographie (ein oder mehrere Verfasser) Name, Vorname(n), Name, Vorname(n) (Jahr). Titel. Untertitel (ggf. Auflage oder Zusatz). Ort: Verlag Fooken, Insa (2012). Puppen – heimliche Menschenflüsterer. Ihre Wiederentdeckung als Spielzeug und Kulturgut (unter Mitarbeit von R. Lohmann). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Herausgeber-werke (ein oder mehrere Hg.) Name, Vorname(n), Name Vorname(n) (Hg.) (Jahr). Titel, Untertitel (ggf. Auflage). Ort: Verlag Fooken, Insa, Mikota, Jana (Hg.) (2014). Puppen – Menschenbegleiter in Kinderwelten und imaginären Räumen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Buchkapitel (aus Sammelwerken) Name, Vorname(n) (Jahr). Titel. Untertitel. In Vorname(n), Name, Vorname(n), Name (Hg.), Titel, Untertitel (S. x-y). Ort: Verlag Mattenklott, Gundel (2014). Heimlich-unheimliche Puppe. Ein Kapitel zur Beseelung der Dinge. In Insa Fooken, Jana Mikota (Hg.), Puppen – Menschenbegleiter in Kinderwelten und imaginären Räumen (S. 29-42). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Aufsätze in Zeitschriften Name, Vorname(n), Name, Vorname(n) (Jahr). Aufsatztitel. Titel der Zeitschrift, Nummer (Heft), x-y. Fooken, Insa, Depner, Anamaria, Pietsch-Lindt, Ursula (2016). ‘Betwixt things’ – Das Ambivalente der Dinge in Übergangskontexten. Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 36 (2), 149-163.
Online Artikel Name, Vorname(n) (Jahr). Titel, Untertitel. Breuer, Franz (2013). Hybride Objekte verbinden Personen und Generationen. Weitergabe – Gedenken – Transzendenz. Journal für Psychologie 21, (2) Zugriff am 14.04.2015 unter: http://www.journal-fuer-psychologie.de/index.php/jfp/issue/view/38

11. Bitten / Empfehlungen:

  • Abgabetermine unbedingt einhalten (online journals „punkten“ durch ein zügiges Prozedere)
  • Bitte Autorenfoto und (Kurz-)CV für eine kurze Vorstellung am Ende des Beitrags zur Verfügung stellen
  • Bei Unklarheiten: schnelle Rücksprache mit Redaktion
  • Der zur Einreichung vorgesehene Beitrag sollte weder veröffentlicht worden noch zur Veröffentlichung an einem anderen Ort vorgesehen sein. Bei Unklarheiten, bitte Kontakt zur Redaktion aufnehmen.

12. Zur Struktur des Manuskripts:
Da die Hauptbeiträge einem Peer-Review-Verfahren unterzogen werden, bitten wir darum, die von der Redaktion vorzunehmende Anonymisierung zu erleichtern und bestimmte Angaben auf separaten Seiten anzugeben:

Seite 1 Name des Autors / der Autorin, Titel des Beitrags, Korrespondenzadresse, Email
Seite 2 Titel des Beitrags (ohne Namensnennung)
Seite 3 Zusammenfassung /Schlüsselwörter und Abstract / Keywords (zweisprachig Deutsch – Englisch)
Seite 4ff. Text des Beitrags
Am Ende Literaturverzeichnis

sowie alle Angaben, die aus dem Peer-Review-Verfahren herauszuhalten sind wie Danksagungen (falls vorgesehen), Autoren-Kurzbeschreibung und Autorenfoto oder auch eindeutige Hinweise im Text auf die Identität von AutorIn; diese können gegebenenfalls nachträglich eingefügt werden.

13. Rechte der Artikel
Die Rechte der Artikel sollen bei den AutorInnen verbleiben. Die Beiträge werden unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 4.0) veröffentlicht.